metaphoros. 10 Golden Rules of leadership
Antikes Wissen für moderne Führungsstile
Kenne dich selbst — Thales von Miles
Vergewissere dich deiner Haltung zu und deines persönlichen Verständnisses von Erfolg, Macht und Werten. Bleibe dabei wachsam, deine eigene Perspektive von medial vermittelten Bildern und Modellen zu unterscheiden. Tausche dich mit anderen aus und ermutige sie, deren Perspektive allein und gemeinsam zu reflektieren
Das Umfeld macht die Person — Pittacus von Lesbos
Eine inspirierte Führung beachtet gleichzeitig eine gesunde Arbeitskultur und die dadurch erreichbaren strategischen Ziele und Aufgaben. Diese Balance braucht eine klare Haltung zur Anwendung von Macht und ein von allen mitgetragenes Verständnis von produktiven Arbeitsprozessen und einem nicht-toxischen Arbeitsklima.
Machtmissbrauch führt potenziell zur unnötigem Ressourcenverbrauch, beschädigt Motivation, zerstört Loyalität gegenüber der Institution und erzeugt Abneigung und Widerstand, was zum schnellen und frühen Wechsel von Mitarbeitenden führt (Golden Rules, S.23).Pflege Gemeinschaft am Arbeitsplatz — Platon
Ein Team zu einer wirkenden Gemeinschaft machen ist eine der zentralen Führungsaufgaben von Leitungspersonen. Hier gilt es Lebensgeschichten, frühere Arbeitserfahrungen, Wissens- und Kompetenzunterschiede und individuelle Tempi zu sehen, zu verstehen und zu einem Ganzen zusammenzubringen. Hauptelemente sind echte Akzeptanz der Anderen, „Wir kommt vor Ich“ und Loyalität und Verantwortung im Team zu pflegen.
Verschwende keine Energie auf Dinge, die nicht zu ändern sind — Aristophanes
Die Unterscheidung zwischen Zielen die ich ansteuern und erreichen kann und denen, die außerhalb meiner Wirkungskreises liegt, ist von äußerster Wichtigkeit für eine Führungskraft. Dazu braucht eine Führungskraft ein klares Verständnis ihres Wirkungskreises und was innerhalb und außerhalb ihrer Wirkungsmöglichkeiten liegt.
Mache die Wahrheit zu deinem Zuhause — Antisthenes
“There are only two people who will tell you the truth about yourself—an enemy who has lost his temper and a friend who loves you dearly.”(Antisthenes, Golden Rule, S.56)
Achtungszeichen: Bleibe skeptisch bei wiederkehrenden Komplimenten und Lob. Ermutige ehrliche Kommunikation in deiner Organisation. Realistische, unbeeinflusste und ehrliche Beurteilungen von Menschen und Situationen sind Grundlage für effektive Führung. Autorität darf nicht den Blick auf die Wahrheit verstellen. Ehrliche Kritik ist in der Organisation immer willkommen.
Mache Talent durch Wettbewerb sichtbar — Hesiod
Gesunder Wettbewerb unterscheidet sich von einem zerstörerischen Wettbewerb durch eine einzige Wert: bringt er die arbeitende Gemeinschaft (Team) ohne Schaden und Ressourcenverlust ans Ziel?
Zerstörerischer Kampf (Antagonismus) gegeneinander fördert Eigensinn und Egoismus. Einzelner. Wettbewerb hingegen fördert Erfindergeist und Kreativität.
Lebe einen hohen moralischen Codex — Aristoteles
Nur ein transparenter Führungsstil führt zu Vertrauen der Mitarbeitenden in eine gesunde Arbeitsumgebung. Dazu gehört eine unbeeinflusste, gerechte Führung, ein Verständnis für Fehler und vor allem ein Regelsystem, das für alle gleich gilt. Eitelkeiten, Schmeicheleien, Manipulation und Machtmissbrauch gehören nicht dazu.
Jegliche Informationen kritischen prüfen — Skeptische Schule
Eine gute Führungskraft kann gut zwischen Wissen und Behauptungen unterscheiden, ebenso zwischen Fähigkeit und Tätigkeit. Dementsprechend ist es essentiell die Vorschläge und Lösungen, die vom Team kommen, auf ihre Wahrhaftigkeit zu prüfen. Nur so werden Veränderungen in realisierbare Prozesse überführt und Ressourcen nicht für unnötige und unwahrscheinliche Ergebnisse eingesetzt. Eine Führungskraft, die sich ohne Prüfung auf Dogmen und Gewohnheiten verlässt, riskiert Stagnation und wird für Manipulation anfällig.
Unterschätze nie die Kraft menschlicher Integrität — Sophokles
Es gibt einen flachen, abschüssigen schnellen Weg zum Erfolg: Einsteig mit einer Unehrnhaften Agend — sei unzugänglich — sein ein Strippenzieher — vergiss moralische Grenzen — Das ziel zu erreichen rechtfertigt die Mittel.
Es gibt einen richtigen, aufsteigenden Weg zum Erfolg: Entwickle eine ehrenhafte, vertretbare Agenda — fördere ehrliches und ehrenhaftes Verhalten —halte moralische Werte hoch — Mittel und Zweck sind gerechtfertig
Charakter ist Schicksal — Heraklit
Eine Führungskraft braucht ein klares Verständnis der Faktoren, die auf die Erreichung von Zielen einwirken. Gibt es unsichtbare Wirkmächte oder ist allein unser Handeln ausschlaggebend für den Erfolg einer Person, eines Teams, einer Organisation? Kann ich für mich als Führungsperson einen spezifischen Charakter erkennen und sichtbar machen? Wie handle ich als Führung und wie denke ich über jene nach, die ich führe?
❶ Anerkennung und der Respekt für die Rechte und Leistungen anderer
❷ Mut, für meine Unzulänglichkeiten Verantwortung zu übernehmen
❸Fundiertes Verständnis meiner eigenen inneren Zusammenhänge und Mechanismen